1883
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 19. Januar: Nach viermonatiger Belagerung nehmen aufständische Mahdisten die Provinzhauptstadt El Obeid in Ägypten ein.
- 20. Februar: Alphonse Bertillon gelingt mit Hilfe eines von ihm entwickelten Systems die Identifizierung eines Straftäters aufgrund der Körpermaße des rückfällig Gewordenen.
- 24. April: Der bayerische König Ludwig II. erhebt den Kurort Kissingen zum königlich bayerischen „Staatsbad“.
- 24. Mai: Eröffnung der Brooklyn Bridge, damals East River Bridge zwischen Manhattan und Brooklyn
- 15. Juni: Der deutsche Reichstag macht die Krankenversicherung zur Pflichtversicherung.
- 28. September: Das Niederwalddenkmal wird eingeweiht. Ein Attentat auf Kaiser Wilhelm I. und die versammelten Fürsten scheitert.
- 20. Oktober: Der Vertrag von Ancón beendet den Salpeterkrieg zwischen Chile und Peru.
- 30. Oktober: Rumänien schließt sich dem Dreibund an.
- 3. - 5. November: In der Schlacht von al-Ubayyid besiegt eine Armee der Mahdisten eine britisch-ägyptische Armee.
- Chile unterwirft die Mapuche und verleibt sich ihr Staatsgebiet ein.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 12. Januar: Georg Coch gründet in Österreich das k.k. Postsparcassenamt (die heutige BAWAG P.S.K.) und führt den weltweit ersten Postscheckverkehr ein.
- 13. Februar: Die Deutsche Reichsbank richtet in den größeren Städten Deutschlands Abrechnungsstellen ein, um den Banken den Ausgleich ihrer gegenseitigen Forderungen zu erleichtern.
- 21. April: Die Brüder Carl und Adolf Vorwerk gründen in Barmen die Barmer Teppichwerke Vorwerk & Co. Mit Webstühlen und Webern aus England startet die Produktion von Webteppichen, die die Motive orientalischer Knüpfteppiche imitierten.
- 5. Juni: Der erste Orient-Express startet vom Pariser Ostbahnhof zur Fahrt nach Warna am Schwarzen Meer, wo die Reisenden ein Schiff nach Konstantinopel nehmen können.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 12. August: Das weltweit letzte Exemplar des Quaggas, eines Verwandten des Zebras, stirbt im Zoo von Amsterdam.
- 30. August: Edward Barnard entdeckt im Sternbild Chemischer Ofen die als NGC 1255 bekannte Galaxie.
- An der TH Darmstadt wird der weltweit erste Studiengang für Elektrotechnik eingerichtet.
- Moritz Honigmann entwickelt die feuerlose Natronlokomotive.
[Bearbeiten] Kultur
- 16. Februar: Uraufführung der Oper Der Gefangene im Kaukasus von César Cui am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg
- 17. März: Uraufführung des Dramas Dejanice von Alfredo Catalani am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 14. April: Uraufführung der Oper Lakmé von Léo Delibes an der Opéra-Comique in Paris
- 5. Mai: Uraufführung der Oper Henri VIII. von Camille Saint-Saëns an der Grand Opéra Paris
- 19. Mai: William Frederick Cody, bekannter als Buffalo Bill, führt seine Wildwest-Show in Omaha/(Nebraska) erstmals auf und geht sodann auf Tournee.
- 3. Oktober: Uraufführung der Operette Eine Nacht in Venedig von Johann Strauß (Sohn) in Berlin.
- Gründung des Suermondt-Museums, des heutigen Suermondt-Ludwig-Museum
- Gründung der London Academy of Music and Dramatic Art
- Der amerikanische Chirurg George Howard Monks erfindet das Spiel „Halma“.
- Der erste Teil von Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra erscheint.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 19. Januar: Der deutsche Passagierdampfer SS Cimbria sinkt nach einer Kollision bei Borkum, 437 Menschen sterben.
- 28. Juli: Ein Erdbeben auf Ischia zerstört 1.200 Häuser in Casamicciola Terme und Lacco Ameno und fordert 2.000 Tote.
- 27. August: Der indonesische Vulkan Krakatau bricht aus. Es folgt ein Tsunami mit 40 Meter hohen Wellen im Umkreis von 80 km. Insgesamt gibt es etwa 36.000 Tote.
[Bearbeiten] Sport
- 18. März: In Köln wird der erste deutsche Ruderverband gegründet.
- 24. Februar: Gründung des Wiener Cyclisten Clubs, dem ältesten Sportverein Österreichs
- 26. April - 23. Juni: Beim stark besetzten Schachturnier von London siegt Johannes Zukertort vor Wilhelm Steinitz. Die beiden Spieler kämpfen drei Jahre später um die Schachweltmeisterschaft.
- 24. Juli: Beim Versuch, für ein Preisgeld von £ 12.000 die Whirlpool Rapids des Niagara River zu durchschwimmen, wird Matthew Webb von einem Strudel in die Tiefe gezogen. Vier Tage später wird seine Leiche gefunden. Rund acht Jahre zuvor war es Webb als Erstem gelungen, den Ärmelkanal ohne Hilfsmittel zu durchschwimmen.
- Das Baseballteam Philadelphia Phillies wird gegründet.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 1. Januar: William Joseph Donovan, US-amerikanischer Geheimdienst-Mitarbeiter (†1959)
- 3. Januar: Clement Attlee, britischer Premierminister von 1945 bis 1951 (†1967)
- 5. Januar: Döme Sztójay, ungarischer Militär und Politiker (†1946)
- 6. Januar: Khalil Gibran, libanesischer Künstler und Dichter (†1931)
- 6. Januar: Friedrich Pfister, deutscher Philologe (†1967)
- 10. Januar: Alfred Saalwächter, deutscher Admiral (†1945)
- 11. Januar: Jacob Picard, deutscher Dichter (†1967)
- 12. Januar: Wilhelm Groß, deutscher Künstler und Prediger (†1974)
- 12. Januar: Gustav Otto, deutscher Flugzeugbauer (†1926)
- 13. Januar: Nate Cartmell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer (†1967)
- 13. Januar: Friedrich Klinge, deutscher Politiker (†1949)
- 19. Januar: Hermann Abendroth, deutscher Dirigent (†1956)
- 21. Januar: James H. Duff, US-amerikanischer Politiker (†1969)
- 21. Januar: Michail Fabianowitsch Gnessin, russischer Komponist (†1957)
- 26. Januar: Kees Bekker, niederländischer Fußballspieler (†1964)
- 26. Januar: Hans Georg von Mackensen, deutscher Staatssekretär und Botschafter (†1947)
- 27. Januar: Bok de Korver, niederländischer Fußballspieler (†1957)
- 27. Januar: Gottfried Feder, deutscher Wirtschaftstheoretiker und Politiker der NSDAP (†1941)
- 28. Januar: Otto Ostrowski, deutscher Politiker (†1963)
- 30. Januar: Hildegard Burjan, deutsche Ordensgründerin und Politikerin (†1933)
- 31. Januar: Paul Hennicke, deutscher NS-Politiker, SS-Gruppenführer (†1967)
- 31. Januar: Oskar von Hindenburg, deutscher Militär, Sohn von Paul von Hindenburg (†1960)
- 31. Januar: Hermann Höpker-Aschoff, deutscher Politiker und Verfassungsgerichtspräsident (†1954)
- 31. Januar: Heinrich Quiring, deutscher Geologe und Paläontologe (†1964)
- 31. Januar: Alexandra Ramm-Pfemfert, deutsch-russische Übersetzerin, Publizistin und Galeristin (†1963)
[Bearbeiten] Februar
- 2. Februar: Michail Fabianowitsch Gnessin, russischer Komponist (†1957)
- 2. Februar: Adolf Helbok, österreichischer Historiker und Volkskundler (†1968)
- 4. Februar: George Kennedy Allen Bell, anglikanischer Bischof (†1958)
- 6. Februar: Carl Arthur Richter, Schweizer Komponist und Dirigent (†1957)
- 6. Februar: Dmitri Pawlowitsch Grigorowitsch, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur (†1938)
- 7. Februar: Eric Temple Bell, schottisch-US-amerikanischer Mathematiker (†1960)
- 8. Februar: Joseph Schumpeter, österreichischer Ökonom und viel gelesener Autor (†1950)
- 9. Februar: Fritz August Breuhaus de Groot, deutscher Architekt und Gestalter (†1960)
- 9. Februar: Fritz Windgassen, deutscher Sänger (Tenor) (†1963)
- 11. Februar: Arthur Grimm, deutscher Maler (†1948)
- 14. Februar: Heinrich Wienken, Bischof des Bistums Meißen (†1961)
- 15. Februar: Fritz Gerlich, deutscher Journalist und Historiker (†1934)
- 15. Februar: Sax Rohmer, englischer Kriminalautor und Esoteriker (†1959)
- 18. Februar: Nikos Kazantzakis, griechischer Schriftsteller (†1957)
- 20. Februar: Lucie Höflich, deutsche Schauspielerin (†1956)
- 23. Februar: Karl Jaspers, deutscher Philosoph und Psychiater (†1969)
- 23. Februar: Ludwig Bergsträsser, deutscher Politiker (†1960)
- 23. Februar: Otto Nuschke, deutscher Politiker und stellvertretender Ministerpräsident der DDR (†1957)
- 24. Februar: Amleto Giovanni Cicognani, italienischer Kardinalstaatssekretär der katholischen Kirche (†1973)
[Bearbeiten] März
- 3. März: Cyril Burt, britischer Psychologe (†1971)
- 5. März: Marius Barbeau, kanadischer Anthropologe, Ethnologe und Folkloreforscher (†1969)
- 8. März: Adolf Köster, deutscher Politiker und Diplomat (†1930)
- 9. März: Umberto Saba, italienischer Dichter und Schriftsteller (†1957)
- 11. März: Paul Levi, deutscher Rechtsanwalt und Politiker (†1930)
- 12. März: Oskar Wackerzapp, deutscher Politiker (†1965)
- 17. März: Johan Bierens de Haan, niederländischer Bio- und Ethologe (†1958)
- 19. März: Josef Matthias Hauer, österreichischer Komponist (†1959)
- 19. März: Joseph Stilwell, US-amerikanischer General (†1946)
- 19. März: Walter Norman Haworth, britischer Chemiker (†1950)
[Bearbeiten] April
- 1. April: Alexander Wassiljewitsch Alexandrow, russischer Komponist (†1946)
- 1. April: Lon Chaney sen., US-amerikanischer Schauspieler der Stummfilmzeit (†1930)
- 4. April: Josip Mandić, kroatischer Komponist (†1959)
- 5. April: Tan Cheng Lock, malayischer Geschäftsmann, Gründer der Malaysian Chinese Association (†1960)
- 6. April: Vernon Dalhart, US-amerikanischer Sänger und Country-Musiker (†1948)
- 7. April: Gino Severini, italienischer Maler (†1966)
- 12. April: Imogen Cunningham, US-amerikanische Fotografin (†1976)
- 12. April: Otto Bartning, deutscher Architekt und Architekturtheoretiker (†1959)
- 13. April: Alexander Wassiljewitsch Alexandrow, russischer Komponist (†1946)
- 15. April: Stanley Bruce, australischer Politiker und Premierminister (†1941)
- 17. April: Walter Wilhelm Goetze, deutscher Operetten-Komponist (†1961)
- 19. April: Getúlio Dornelles Vargas, Staatspräsident Brasiliens (†1954)
- 19. April: Hans Burgeff, deutscher Botaniker und Universitätsprofessor (†1976)
- 19. April: Richard von Mises, österreichischer Mathematiker (†1953)
- 25. April: Semjon Michailowitsch Budjonny, Marschall der Sowjetunion, dreifacher Held der Sowjetunion (†1973)
- 26. April: Wilhelm Kattwinkel, deutscher Reichstagsabgeordneter (†1953)
- 30. April: Hans Breuer, deutscher Arzt und Wandervogel, Herausgeber des Zupfgeigenhansl (†1918)
- 30. April: Indalecio Prieto, spanischer Politiker (†1962)
- 30. April: Jaroslav Hašek, tschechischer Schriftsteller (†1923)
[Bearbeiten] Mai
- 2. Mai: Otto Weidt, deutscher Besitzer einer Blindenwerkstatt und Nazi-Gegner, Gerechter unter den Völkern (†1947)
- 5. Mai: Rudolf Spielmann, österreichischer Schachgroßmeister (†1942)
- 9. Mai: Armin Berg, österreichischer Kabarettist (†1956)
- 9. Mai: José Ortega y Gasset, spanischer Philosoph, Soziologe und Essayist (†1955)
- 10. Mai: Victor Johnson, britischer Radrennfahrer, Olympiasieger und Weltmeister (†1951)
- 10. Mai: Eugen Leviné, deutscher Kommunist (†1919)
- 10. Mai: Heinz von Hennig, deutscher Schachspieler (†1947)
- 11. Mai: Johannes Maria Verweyen, deutscher Philosoph (†1945)
- 11. Mai: Karel Heijting, niederländischer Fußballspieler (†1951)
- 13. Mai: George Nicolas Papanicolaou, griechisch-US-amerikanischer Arzt und Pathologe (†1962)
- 15. Mai: Maurice Feltin, Erzbischof von Paris und Kardinal (†1975)
- 17. Mai: Karl Vesper, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer (†1933)
- 18. Mai: Walter Gropius, deutscher Architekt (†1969)
- 20. Mai: Faisal I., Herrscher in Irak und Syrien (†1933)
- 20. Mai: Jan Kašpar, tschechischer Ingenieur und erster Flugzeugkonstrukteur und Pilot in Tschechien (†1927)
- 23. Mai: Ewald Banse, deutscher Geograph und Schriftsteller (†1953)
- 23. Mai: Douglas Fairbanks sen., US-amerikanischer Schauspieler (†1939)
- 26. Mai: Mamie Smith, US-amerikanische Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin (†1946)
- 26. Mai: Peter Kürten, deutscher Sexualmörder (†1931)
- 28. Mai: George Dyson, englischer Komponist (†1964)
[Bearbeiten] Juni
- 3. Juni: Josef Ponten, deutscher Architekt, Kunsthistoriker und Schriftsteller (†1940)
- 4. Juni: Hans Ehrenberg, deutscher Theologe (†1958)
- 5. Juni: John Maynard Keynes, englischer Mathematiker und Ökonom (†1946)
- 10. Juni: Josef Weiger, deutscher römisch-katholischer Pfarrer und Theologe (†1966)
- 14. Juni: Franz Landsberger, deutscher Kunsthistoriker (†1964)
- 17. Juni: Johann Wartner, deutscher Politiker (†1963)
- 21. Juni: Emil Preetorius, deutscher Bühnenbildner (†1973)
- 24. Juni: Fritz Löhner-Beda, österreichischer Librettist, Schlagertexter und Schriftsteller (†1942)
- 24. Juni: Victor Franz Hess, deutscher Physiker und Nobelpreisträger (†1964)
- 28. Juni: Pierre Laval, französischer Politiker (†1945)
- 28. Juni: Weiß Ferdl, deutscher (bayerischer) Volkssänger und -schauspieler (†1949)
- 30. Juni: Ed Wachter, US-amerikanischer Basketballspieler (†1966)
[Bearbeiten] Juli
- 2. Juli: Próspero López Buchardo, argentinischer Komponist (†1964)
- 3. Juli: Franz Kafka, tschechischer Schriftsteller (†1924)
- 3. Juli: Fried Lübbecke, deutscher Kunsthistoriker (†1965)
- 4. Juli: Fritz Reiche, deutscher Physiker (†1969)
- 4. Juli: Maximilian Ossejewitsch Steinberg, russischer Komponist (†1946)
- 4. Juli: Rube Goldberg, US-amerikanischer Cartoonist (†1970)
- 6. Juli: Arnold Kohlschütter, deutscher Astrophysiker (†1969)
- 6. Juli: Lew Borissowitsch Kamenew, sowjetischer Politiker (†1936)
- 7. Juli: Albert Clément, französischer Rennfahrer (†1907)
- 7. Juli: Eitel Friedrich von Preußen, preußischer Generalmajor (†1942)
- 7. Juli: Toivo Kuula, finnischer Komponist (†1918)
- 10. Juli: Friedrich Flick, deutscher Unternehmer (†1972)
- 10. Juli: Johannes Blaskowitz, deutscher Generaloberst (†1948)
- 10. Juli: Sam Wood, US-amerikanischer Filmregisseur (†1949)
- 14. Juli: Alexandru Zirra, rumänischer Komponist (†1946)
- 16. Juli: Franz Nabl, österreichischer Schriftsteller (†1974)
- 17. Juli: James Abbe, amerikanischer Fotojournalist und Radiomoderator (†1973)
- 17. Juli: Mauritz Stiller, schwedischer Stummfilmregisseur und Entdecker von Greta Garbo (†1928)
- 18. Juli: Hermann Baden, Präsident des Verbandes Jüdischer Gemeinden in der DDR (†1962)
- 20. Juli: Hans Jauch, deutscher Offizier und Freikorpsführer (†1965)
- 24. Juli: Katia Mann, Ehefrau von Thomas Mann (†1980)
- 25. Juli: Alfredo Casella, italienischer Komponist, Musiker und Musikkritiker (†1947)
- 26. Juli: Eberhard Arnold, deutscher Theologe, Philosoph, Pädagoge und Publizist (†1935)
- 29. Juli: Benito Mussolini, faschistischer Diktator Italiens (†1945)
- 29. Juli: Henry Bowers, britischer Polarforscher (†1912)
- 31. Juli: Erich Heckel, deutscher Maler des Expressionismus (†1970)
- 31. Juli: Ramón Fonst, kubanischer Fechter (†1959)
[Bearbeiten] August
- 2. August: Jonathan Wainwright, US-amerikanischer General (†1953)
- 4. August: René Schickele, französischer Schriftsteller (†1940)
- 6. August: Scott Nearing, US-amerikanischer Umweltschützer und Schriftsteller (†1983)
- 7. August: Joachim Ringelnatz, deutscher Schriftsteller und Maler (†1934)
- 7. August: Hans-Caspar von Zobeltitz, deutscher Schriftsteller und Herausgeber (†1940)
- 8. August: Doihara Kenji, japanischer Spion (†1948)
- 10. August: Fernando Cento, vatikanischer Diplomat und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (†1973)
- 10. August: Konrad Kain, kanadischer Bergsteiger (†1934)
- 11. August: Ernst Stadler, elsässischer Lyriker (†1914)
- 11. August: Harry Kahn, deutscher Journalist, Schriftsteller, Drehbuchautor und Übersetzer (†1970)
- 12. August: Lorenz Bock, deutscher Jurist und Politiker (†1948)
- 13. August: Gustav Zindel, Künstler aus dem böhmischen Erzgebirge (†1959)
- 15. August: Ivan Mestrovic, kroatischer Professor der Bildhauerei (†1962)
- 19. August: Coco Chanel, französische Modeschöpferin (†1971)
- 20. August: Robert Lehr, deutscher Politiker (†1956)
[Bearbeiten] September
- 2. September: Lev Borský, tschechischer Journalist und Philosoph (†1944)
- 2. September: Rudolf Weigl, polnischer Biologe und Mediziner (†1957)
- 3. September: Ernst Pein, deutscher Forstbaumschul-Unternehmer (†1962)
- 5. September: Melvin Sheppard, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (†1942)
- 5. September: Oskar Pollak, tschechischer Kunsthistoriker (†1915)
- 5. September: Otto Erich Deutsch, österreichischer Musikwissenschaftler (†1967)
- 6. September: Norman Birkett, stellvertretender britischer Richter bei den Nürnberger Prozessen (†1962)
- 12. September: Gus Cannon, US-amerikanischer Blues-Musiker (†1979)
- 13. September: August Zaleski, polnischer Diplomat und Politiker (†1972)
- 14. September: Alexander Meißner, deutscher Physiker (†1958)
- 14. September: Martin Dibelius, deutscher Theologe (†1947)
- 17. September: Käthe Kruse, deutsche Puppenmacherin (†1968)
- 17. September: William Carlos Williams, US-amerikanischer Schriftsteller und Arzt (†1963)
- 19. September: Hjalmar Bergman, schwedischer Schriftsteller (†1931)
- 20. September: Albrecht Alt, deutscher protestantischer Theologe (†1956)
- 23. September: Grigori Jewsejewitsch Sinowjew, russischer Politiker, Kommunist (†1936)
- 24. September: Frank C. Mars, US-amerikanischer Unternehmer (†1934)
- 30. September: Bernhard Rust, deutscher Politiker, Reichsminister für Erziehung, Wissenschaft und Volksbildung (†1945)
- 30. September: Ernst Hellinger, deutscher Mathematiker (†1950)
- 30. September: Saladin Schmitt, deutscher Regisseur und Theaterintendant (†1951)
[Bearbeiten] Oktober
- 2. Oktober: Bartholomäus Koßmann, deutscher Politiker (†1952)
- 2. Oktober: Karl von Terzaghi, österreichisch-US-amerikanischer Begründer der Bodenmechanik (†1963)
- 8. Oktober: Otto Heinrich Warburg, deutscher Biochemiker, Arzt und Physiologe (†1970)
- 10. Oktober: Adolf Joffe, russisch-sowjetischer Revolutionär und Weggefährte Leo Trotzkis (†1927)
- 11. Oktober: Wilhelm Hamacher, deutscher Politiker (†1951)
- 15. Oktober: Kurt Arnold Findeisen, deutscher Schriftsteller (†1963)
- 16. Oktober: Johann Culemeyer, deutscher Ingenieur (†1951)
- 17. Oktober: Alexander Sutherland Neill, schottischer Reformpädagoge (†1973)
- 19. Oktober: Lester Parkinson, US-amerikanischer Jazz-Pianist (†1934)
- 20. Oktober: Hans Andrias Djurhuus, färöischer Dichter (†1951)
- 22. Oktober: Hugo Wast, argentinischer Schriftsteller (†1962)
- 24. Oktober: Walter Buch, Reichsleiter der NSDAP (†1949)
- 24. Oktober: Paul Scheurich, deutscher Maler, Grafiker und Kleinplastiker (†1945
- 26. Oktober: Napoleon Hill, US-amerikanischer Schriftsteller (†1970)
- 26. Oktober: Paul Pilgrim, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (†1958)
- 30. Oktober: Karel Gleenewinkel-Kamperdijk, niederländischer Fußballnationalspieler (†1975)
- 31. Oktober: Anthony Wilding, neuseeländischer Tennisspieler (†1915)
[Bearbeiten] November
- 2. November: Elisabeth Marie von Österreich, Tochter von Kronprinz Rudolf (†1963)
- 2. November: Jean-Marie-Rodrigue Villeneuve, Erzbischof von Québec und Kardinal (†1947)
- 2. November: João Pernambuco, brasilianischer Gitarrist und Komponist (†1947)
- 2. November: Theodor Bannier, deutscher Politiker
- 2. November: Willem Boerdam, niederländischer Fußballspieler (†1966)
- 5. November: Lou Otten, niederländischer Fußballspieler (†1946)
- 6. November: Giuseppe Fietta, italienischer römisch-katholischer Kardinal (†1960)
- 7. November: Valerio Valeri, italienischer römisch-katholischer Kardinal (†1963)
- 8. November: Alexander Jewgenjewitsch Fersman, sowjetischer Mineraloge und Kristallograf (†1945)
- 8. November: Arnold Bax, englischer Komponist (†1953)
- 9. November: Franz Doelle, deutscher Musiker und Komponist (†1965)
- 11. November: Ernest Ansermet, Schweizer Dirigent (†1969)
- 18. November: Carl Vinson, US-amerikanischer Politiker (†1981)
- 20. November: AlcibÃades Arosemena, 26. Staatspräsident von Panama (†1958)
- 20. November: Theodor Roemer, deutscher Agrarwissenschaftler (†1951)
- 22. November: Konrad Luitpold Franz von Bayern, bayrischer Prinz (†1969)
- 26. November: Mihály Babits, ungarischer Dichter, Übersetzer und Publizist (†1941)
- 28. November: Eduard Reventlow, dänischer Diplomat (†1963)
- 29. November: Dorothee von Velsen, deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (†1970)
- 29. November: Oskar Sillén, schwedischer Professor für Betriebswirtschaftslehre (†1965)
[Bearbeiten] Dezember
- 3. Dezember: Anton Webern, österreichischer Komponist (†1945)
- 6. Dezember: Kurt Faber, deutscher Reiseschriftsteller (†1929)
- 8. Dezember: Ludwig Berwald, österreichischer Mathematiker böhmischer Herkunft (†1942)
- 9. Dezember: Alexandros Papagos, griechischer Politiker und Regierungschef (†1955)
- 10. Dezember: Andrej Januarjewitsch Wyschinski, sowjetischer Politiker, Außenminister (†1954)
- 10. Dezember: Giovanni Messe, italienischer Feldherr und Politiker (†1968)
- 11. Dezember: Emil Rathenau, deutscher Großindustrieller (Gründer der AEG) (†1915)
- 11. Dezember: Victor McLaglen, britischer Schauspieler (†1959)
- 14. Dezember: Manolis Kalomiris, griechischer Komponist (†1962)
- 14. Dezember: Morihei Ueshiba, japanischer Sportler (Begründer der Kampfkunst Aikido) (†1969)
- 15. Dezember: Leonhard Grebe, deutscher Physiker (†1967)
- 22. Dezember: Rudolf Kalvach, österreichischer Grafiker (†1932)
- 22. Dezember: Edgar Varèse, französisch-US-amerikanischer Komponist und Dirigent (†1965)
- 23. Dezember: Adolf Reinach, deutscher Philosoph, Phänomenologe und Rechtstheoretiker (†1917)
- 25. Dezember: Samuel Hugo Bergman, tschechischer Philosoph (†1975)
- 25. Dezember: Walter Friedrich, deutscher Biophysiker (†1968)
- 26. Dezember: Carl Ahues, deutscher Schachspieler (†1968)
- 26. Dezember: Maurice Utrillo, französischer Maler (†1955)
- 28. Dezember: Alfred Wolfenstein, deutscher expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer (†1945)
- 29. Dezember: Alexei Nikolajewitsch Tolstoi, russischer Schriftsteller (†1945)
- 30. Dezember: Maurice Bedel, französischer Schriftsteller (†1954)
- 30. Dezember: João Tamagnini de Sousa Barbosa, portugiesischer Militär und Politiker, Ministerpräsident von Portugal (†1948)
[Bearbeiten] Tag unbekannt
- Dezember: Black Elk, indianischer Medizinmann (†1950)
- Guy Weitz, belgischer Organist und Komponist (†1970)
[Bearbeiten] Gestorben
- 8. Januar: Augustin Keller, Schweizer Politiker (* 1805)
- 10. Januar: Samuel Mudd, US-amerikanischer Arzt und Politiker, angeblicher Mitverschwörer beim Attentat auf Präsident Abraham Lincoln (* 1833)
- 11. Januar: Jenny Longuet, Tochter von Karl Marx (* 1844)
- 13. Januar: Josef Kleutgen, deutscher katholischer Theologe (* 1811)
- 15. Januar: Karl Ludwig Reimer, deutscher Chemiker und Industrieller (* 1845)
- 19. Januar: Georg Howaldt, deutscher Goldschmied, Bildhauer und Erzgießer (* 1802)
- 21. Januar: Carl von Preußen, Sohn Friedrich Wilhelms III. und Königin Luise (* 1801)
- 23. Januar: Gustave Doré, französischer Maler und Graphiker (* 1832)
- 24. Januar: Friedrich von Flotow, deutscher Komponist (* 1812)
- 31. Januar: Wilhelm von Lenz, russischer Musikschriftsteller (* 1804)
- 10. Februar: Marshall Jewell, US-amerikanischer Politiker (* 1825)
- 11. Februar: Franz von Hauslab, altösterreichischer General und Kartograph (* 1798)
- 13. Februar: Richard Wagner, deutscher Komponist (* 1813)
- 17. Februar: Napoléon Coste, französischer Gitarrist des 19. Jahrhunderts, Gitarrenlehrer und Komponist (* 1805)
- 20. Februar: Bertrando Spaventa, italienischer Philosoph (* 1817)
- 27. Februar: Julius Stern (Musiker), deutscher Musikpädagoge, Dirigent und Komponist (* 1820)
- 11. März: Alexander Michailowitsch Gortschakow, russischer Diplomat, Außenminister und Kanzler (* 1798)
- 13. März: Adelbert von Keller, deutscher Germanist und Romanist (* 1812)
- 14. März: Karl Marx, deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist (* 1818)
- 24. März: Viriato Figueira, brasilianischer Komponist, Flötist und Saxophonist (* 1851)
- 25. März: Timothy Otis Howe, US-amerikanischer Politiker (* 1816)
- 28. März: Lorenz Diefenbach, deutscher Schriftsteller und Sprachwissenschaftler (* 1806)
- 4. April: Christian Hengst, deutscher Lehrer, Feuerwehrgründer und Stadtbaumeister in Durlach (* 1804)
- 4. April: Peter Cooper, US-amerikanischer Industrieller, Erfinder und Philanthrop (* 1791)
- 10. April: Emilie Mayer, deutsche Komponistin (* 1812)
- 15. April: Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin (* 1823)
- 18. April: Édouard Albert Roche, französischer Mathematiker (* 1820)
- 29. April: Hermann Schulze-Delitzsch, deutscher Politiker (* 1808)
- 30. April: Édouard Manet, französischer Maler (* 1832)
- 7. Mai: Gustav Wilhelm Teschner, deutscher Komponist (* 1800)
- 21. Mai: Thomas Alexander Scott, stellvertretender Kriegsminister im amerikanischen Bürgerkrieg (* 1823)
- 24. Mai: Gabriel Gustav Valentin, deutscher Arzt und Physiologe (* 1810)
- 26. Mai: Abd el-Kader, algerischer Emir und Freiheitskämpfer (* 1808)
- 29. Mai: Marianne von Oranien-Nassau, preußischer Prinzessin (* 1810)
- 10. Juni: Karl Graedener, deutscher Komponist (* 1812)
- 10. Juni: Atto Vannucci, italienischer Geschichtsschreiber und Professor (* 1808)
- 14. Juni: Charles Jenkins, Gouverneur von Georgia (* 1805)
- 20. Juni: Gustave Aimard, französischer Schriftsteller (* 1818)
- 22. Juli: Josef Plachutta, deutscher Schachspieler (* 1827)
- 27. Juli: Franz Doppler, ungarischer Komponist (* 1821)
- 26. Juli: William Fenwick Williams, britischer General und Gouverneur von Gibraltar (* 1800)
- 4. August: August Howaldt, deutscher Ingenieur, Konstrukteur, Erfinder, Unternehmer (* 1809)
- 24. August: Henri d’Artois, comte de Chambord, französischer König (* 1820)
- 31. August: Levin Schücking, deutscher Schriftsteller (* 1814)
- 3. September: Iwan Sergejewitsch Turgenew, russischer Schriftsteller (* 1818)
- 7. September: Carl Kuntze, deutscher Komponist und Musiker (* 1817)
- 15. September: Joseph Antoine Ferdinand Plateau, belgischer Physiker (* 1801)
- 21. September: Conrad Bursian, deutscher Philologe und Archäologe (* 1830)
- 22. September: Georg Christian Friedrich Lisch, deutscher (mecklenburgischer) Altertumsforscher (* 1801)
- 27. September: Oswald Heer, Schweizer Paläontologe, Botaniker und Entomologe (* 1809)
- 17. Oktober: Robert McClure, britischer Polarforscher (* 1807)
- 30. Oktober: Robert Volkmann, deutscher Komponist (* 1815)
- 15. November: Josef Barák, tschechischer Politiker, Journalist und Dichter (* 1833)
- 19. November: Carl Wilhelm Siemens, deutscher Industrieller (* 1823)
- 25. November: Ludwig Erk, deutscher Volksliedforscher und Volksliedsammler (* 1807)
- 26. November: Sojourner Truth, US-amerikanische Abolitionistin und Frauenrechtlerin (* 1798)
- 5. Dezember: Josef František Hunke, böhmischer Komponist (* 1802)
- 13. Dezember: Victor de Laprade, französischer Dichter (* 1812)
- 22. Dezember: Julius Wilhelm Gintl, österreichischer Physiker und Ingenieur (* 1804)
- 25. Dezember: Carl von Noorden, deutscher Historiker (* 1833)